Review im Tracks Magazin

«Donnerwetter! Was für eine Stimme! Jules Herzog heisst die Dame und ist akustischer Mittelpunkt des Aargauer Trios The Konincks, das hier seine Debüt-EP vorlegt. Vier Songs in voller psychedelischer Bluesrock-Pracht, verwurzelt in der für diesen Sound glorreichen 60er/70er Ära. Und die Konincks liegen damit zeitlich genau richtig. Im Erfolgssog der Blues Pills dürften die Ohren der Konsumenten für diesen neuen, alten Sound weit offen sein. Und für ältere Semester seien als Referenzen damalige Grössen wie Cream, Peter Green’s Fleetwood Mac oder Janis Joplin angeführt. Also ziemlich genau die gleichen Einflüsse, die auch die Blues Pills angeben. Mit Mike Wegmüller hat die Band ebenfalls einen herausragenden Gitarristen mit sehr viel Bluesgefühl im Line-Up, der sich songdienlich zurücknimmt und es nur dort richtig krachen lässt, wo es der Song erfordert. „Electric Brew“ ist ein hervorragender Einstieg ins Rampenlicht und gleichzeitig ein grosses Versprechen an die Zukunft. Denn wie bei einer jungen, neuen Band nicht anders zu erwarten, gibt es bei künftigen Werken hinsichtlich Produktion und Songwriting noch einiges herauszuholen. Das allerdings wird sich von selbst einstellen, hat die Truppe erst mal die nötige Live-Routine und Erfahrungen gesammelt. Da haben wir aber keine Angst, denn es steht bereits eine Europa-Tournee als Support für Ritchie Kotzen auf dem Plan, auf der sich das Trio sicher weiterentwickeln wird. Aber hier und heute bleibt auf jeden Fall ein erstaunlich geiler Einstand mit „Electric Brew“. Wir sind beeindruckt und begeistert.»

Electric Brew Review Tracks Magazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert